2013 »feierte« halb Europa die 200. Wiederkehr der sogenannten Völkerschlacht bei Leipzig. Von allen nachfolgenden deutschen Staaten, die DDR eingeschlossen, wurde der kollektive Sieg über Napoleons Truppen als Symbol der Einheit, des Fortschritts und des nationalen Patriotismus gefeiert. An diesem Traditionsbild wird unverdrossen festgehalten. Niemand fragt sich dabei, was sich 1845 der 20-jährige Friedrich Engels fragte: »Wäre der Krieg gegen Napoleon wirklich ein Krieg der Freiheit gegen den Despotismus gewesen, so hätte er zur Folge gehabt, dass alle die Nationen, die Napoleon unterworfen hatte, nach seinem Sturz ihre Prinzipien proklamiert und die Segnungen der Gleichheit genossen haben würden. Das Gegenteil war aber der Fall.« 
 
Der Historiker Pätzold untersucht den zwiespältigen Umgang mit einem Vorgang und dessen Rezeption in Vergangenheit und Gegenwart.
 
  • 152 Seiten
  • keine Abb
  • Format ca. 12,5 x 21 cm
  • deutscher Text
  • Paperback.

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