Das Fallschirmjägergewehr FG 42, von dem drei jeweils verbesserte Modelle gefertigt wurden, war eine der außergewöhnlichsten Infanterie-Handfeuerwaffen des II. WK. Seinem Konstrukteur, Louis Stange von Rheinmetall-Borsig, war es gelungen, ein Gewehr für die starke Infanteriepatrone zu entwickeln, das bei niedrigem Gewicht auch gezielte Feuerstöße abgeben konnte. Kein anderes Selbstladegewehr war dazu fähig.

Die Entwicklungsgeschichte des FG 42 ist nicht minder außergewöhnlich. Es entstand nicht etwa unter der Regie des Heereswaffenamts, das für die Entwicklung von Infanterie-Handfeuerwaffen einzig zuständig war, sondern die Abteilung für Flugzeugbordwaffen des Reichsluftfahrtministeriums zeichnete verantwortlich. Dies war nur wegen der besonderen Stellung der Luftwaffe im Gefüge der Wehrmacht möglich, die sie ihrem Oberbefehlshaber, dem Reichsluftfahrtminister und Kronprinz Hitlers, Hermann Göring, verdankte. Durch die Narrenfreiheit, die Göring bei Hitler bis kurz vor Kriegsende genoss, konnte er Projekte seiner Teilstreitkraft gegen Einwände des Oberkommandos der Wehrmacht, des Heeres und des Speer-Ministeriums erfolgreich verteidigen.

Das Buch beschränkt sich jedoch nicht allein auf die Darstellung der Entwicklungsgeschichte der drei Modelle des FG 42 und die Beschreibung ihrer technischen Details, einschließlich der Wiedergabe der Bedienungsanleitungen. Es zeigt auch die Nachteile im Vergleich zu einer anderen legendären Waffe auf -Sturmgewehr 44- und behandelt die Entstehung der Fallschirmtruppe sowie deren Einsätze im Zeitrahmen der Entwicklung des FG 42.

  • 354 Seiten
  • zahlreiche s/w-Fotos und andere Abb
  • Format ca. 19,5 x 27 cm
  • deutscher Text
  • Hardcover gebunden.

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